Sommerblütenhonig 2022

Wir konnten dieses Jahr Sommerblütenhonig ernten und diese ist in wenigen Wochen verfügbar. Die Sommerblüte stammt von allen Trachtquellen von Juni bis in den August hinein. Dazu gehören zum Beispiel: Linde, Sonnenblume, Brombeere, Wiesenblüten und viele Stauden.

Der Sommerblütenhonig hat einen sehr hohen Fruktoseanteil. Aus diesem Grund dauert es relativ lange, bis der Kristallisationsprozess einsetzt. Ein Zeitraum von bis zu sechs Monaten ist möglich. Dann erst können wir den Honig vorsichtig rühren, um eine cremige Konsistenz und einen aromatischen Geschmack zu erhalten. Erhitzt wird Honig bei uns nicht, da ansonsten wertvolle Stoffe im Honig zerstört werden würden. Unser Sommerblütenhonig ist damit ein echtes Qualitätsprodukt, welches auch höchste Ansprüche nicht enttäuscht. Der Honig ist schonend hergestellt, aromatisch in seinem Geschmack und zu 100% ein Naturprodukt.

Auch für die Bienen ist die aktuelle Trockenperiode eine große Herausforderung. Zunächst einmal sind viele Trachtpflanzen auf Sparkurs und produzieren dadurch wenig bis keinen Nektar. Des Weiteren sind viele Pflanzen dieses Jahr schlichtweg vertrocknet und eingegangen. Es gibt es in solch trockenen Sommern immer weniger Stellen an denen Bienen trinken können (siehe dazu: Bienentränke).

Nach der Ernte der Sommerblüte steht für mich als Imker die Vorbereitung der Bienen für den Winter auf der Agenda. Die Bienen werden nach der Ernte gefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt.

Der Honig wird aktuell feincremig gerührt und kann in ca. 2-3 Wochen bei uns erworben werden.

Buckfast Bienen auf Brutwabe
Bienen auf Brutwabe

Biohof als weiterer Standort im Bienenjahr 2022

Langsam geht es los mit dem Bienenjahr 2022. Die Bienen und auch wir freuen uns über das erste gute Wetter. In den letzten Tagen konnten die Bienen vermehrt fliegen und bald werden einige Völker auf einen Biohof umziehen. Die Nächte sind mit ca. -5 Grad aber noch relativ kalt.

Neuer Bienenstandort auf Biohof

Dieses Jahr werden wir einen weiteren Standort auf einem Biohof eröffnen. Neben Föhren und Klausen wird zusätzlich ein neuer Bienenstandort in Altrich auf dem Biohof meines Bruders entstehen. Dieser Hof wird schon seit vielen Jahren im ökologischen Landbau betrieben und hervorragende Trachtquellen für unsere Bienen bieten.

Nach dem katastrophalen Bienenjahr 2021 hoffen wir auf reichlich gutes Flugwetter für unsere Bienen. Im letzten Jahr war das Frühjahr nass, kalt und verregnet. In vielen Teilen Deutschlands mussten die Bienen notgefüttert werden. Erst im Juni ist ein wenig Nektar eingetragen worden und den haben die Bienen dringend für ihr Überleben benötigt. Als dann die Robinie und die Linde blühten, hat es wieder geregnet.
Insgesamt war es vielerorts das schlechteste Bienenjahr seit vielen Jahrzehnten. Aufgrund der globalen Klimaerwärmung, müssen wir häufiger mit solchen Bedingungen wie im letzten Jahr rechnen.

Bereits jetzt haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Der alte Wachs ist gereinigt und zu neuen Bienenwaben verarbeitet worden. Diese werden nun in die Rähmchen eingeschweißt und ab ca. April / Mai den Bienen zum Ausbau gegeben. Entweder als zweiter Brutraum oder als Honigraum. Bis im Frühling die ersten ergiebigen Nektarquellen zur Verfügung stehen, muss der Futtervorrat im Auge behalten werden. Sollte es knapp werden müssen Futterwaben zugehängt werden. Eine Fütterung zu dieser Jahreszeit ist nicht optimal, da es die Bienen zusätzlich schwächt das Futter aufzunehmen.Unten stehend einige erste Eindrücke des neuen Bienenjahres.

Wir sind schon jetzt hoch motiviert und können es kaum erwarten in die Bienensaison 2022 zu starten. Unsere Hoffnung ist all unsere Kunden wieder mit einem „Echten Sammlerstück“ beliefern zu können.

Erster Bienenflug 2022 ( 23 Februar 2022 )

Bienenflug 23 Februar 2022

Kein Honig im Bienenjahr 2021

Leider konnten wir dieses Jahr weder im Frühjahr noch im Sommer Honig ernten. In vielen Teilen Deutschlands ist die Ernte ebenso ausgefallen. Das Wetter hat dieses Jahr leider nicht gepasst. Vor allem der kalte und unbeständige Frühling hat die Bienenvölker nachhaltig geschwächt. Der Nektar, der eingetragen worden ist, wird von den Völkern selber benötigt. Für mich als Imker ist das natürlich eine schwierige Zeit, da wir die Nachfrage nicht bedienen können. Des Weiteren ist ein Jahr an Arbeit nicht belohnt worden. Eine Imkerei ist zu 100% abhängig von der Natur und auch wir spüren die Folgen der globalen Erwärmung. 

Wir hoffen Sie haben Verständnis für die aktuelle Situation und wir dürfen Sie im nächsten Jahr wieder als Kunden begrüßen.

Biene auf Tischdecke schleckt Honig


Weitere Infos dazu:
Frühlingsblüte 2021
Folgen der globalen Erwärmung für die Bienen